Tobias Ginsburg
Tobias Ginsburg, geboren 1986 in Hamburg. Studium der Dramaturgie an der bayerischen Theaterakademie August Everding und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2007 arbeitet er in erster Linie an eigenen Regie- und Performanceprojekten. Er verwirklicht diese seit 2010 mit seiner Theatergruppe Fake[to]Pretend, die sich auf politisch ausgerichtete Arbeiten konzentriert. Ginsburg arbeitet oft mit journalistischen Recherchephasen, die die Grundlage seiner künstlerischen Arbeit darstellen, etwa in Nestbeschmutzung (Reaktorhalle München 2011 / Schauburg München 2012), Tabu! (PATHOS München 2012) und Endlich (Schauburg 2012/13).
Bereits während des Studiums assistierte und hospitierte er zusätzlich an verschiedenen Theatern und war als Dramaturg an der Schauburg, dem Theater der Jugend der Stadt München, und der Theaterakademie tätig. Auf der universitären Studiobühne kuratierte und moderierte er die monatliche Theaterreihe Café Lachs (2006-2007) und gab seinen Einstand als Regisseur und Autor (Vergewaltigt, 2007). In Kooperation mit der Theaterakademie und der Schauburg inszenierte er 2008 Alfred Jarrys „Ubu“ im Einstein Kulturzentrum München. In diesem Zeitraum entstanden auch erste Dramentexte und Performanceprojekte, unter anderem im Rahmenprogramm des Spielart Theaterfestivals (Intermetzel, 2007) und mit der Gruppe Periférico de Objetos (Moby Dick, 2007).
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